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Thread: Risen 3

  1. #11
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    Gothic 1 hatte noch eine gewisse Schwere, was den Schläfertempel angeht! Ja, der Bosskampf war nicht so überkrass, aber ich fand das Ende damals gelungen. Ich hatte Bock auf Gothic 2. Vorfreude und so.

    Diesmal haut man den Endboss um, geht automatisch zurück zum Lagerfeuer wo alle warten, wird umarmt von seiner Schwester und dann zack, Ende. Sorry, für den Spoiler, aber das ist eh kein Genuss, den ich da verderben würde.

    Witcher 1 und Witcher 2 z.B., richtig miese Enden. Fallout 3 und Fallout New Vegas ... lame. Es stimmt schon. Kaum ein Spiel hat ein gutes Ende.


    Nur um meine Kritik zu erweitern - Risen 3 ist für mich eine Mischung aus: Assassins Creed 4 (Kamerafahrten und Endmoves), The Witcher (Magie), Avatar (Magierumgetanze), Herr der Ringe (viele Locations und Charaktere), eine bunte Ansammlung von Sprüchen/Charakteren und Monstern aus Gothic 1 - 3 und Risen 1 und 2, sowie jeder Menge unnötiger Skills.
    Last edited by Pargan; 13.09.2014 at 20:30.

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  2. #12
    Als ich mir letztens Risen 1 bei Steam gekauft habe, war ich überrascht, wie schnell mich das Spiel reingezogen und an Gothic erinnert hat. Die Athmosphäre als Rekrut beim Orden war wirklich toll, es hatte zwar an manchen Stellen quantitative und qualitative Mängel, aber ich würde behaupten, Risen 1 ist sehr viel mehr Gothic als zum Beispiel Gothic 3. Mir hat der erste Risenteil also wirklich Spaß gemacht, bei den folgenden Teilen bin ich mir jedoch nicht sehr sicher. Ich kann nachvollziehen, dass PB sich irgendwie weiterentwickeln will, ein Künstler will ja auch nicht das gleiche Bild mehrmals malen, aber irgendwie gefällt mir die Richtung nicht.

    EDIT: Bei Risen 1 war das Ende aber auch ziemlich mau, durch diese Katakomben zu schleichen war doof und über den Endboss will ich hier garnicht reden.
    Last edited by Tandrael; 14.09.2014 at 11:01.

  3. #13
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    Ich würde mir ja ein Spiel wünschen, bei dem man nur und ausschließlich das erste Drittel, vor dem "großen Fantasy-Spektakel" spielen könnte, mit sinnvollem Ende. Vielleicht einfach nur eine Intrige verhindern. Nicht so viel schlachten usw.

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  4. #14
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    Quote Originally Posted by Pargan View Post
    Witcher 1 und Witcher 2 z.B., richtig miese Enden.
    Was genau fandest du daran mies?

    Ich habe mir Risen 3 auch geholt, bin aber noch nicht durch. Ich habe erstmal unterbrochen. Ich kann die akkumulierten Kritikpunkte alle nachvollziehen. Positiv fand ich allerdings die Stimmung, beispielsweise bei den Gildenquests oder in den einzelnen Lagern. Die war meines Erachtens wieder näher an den Gothics oder Risen 1. Alles in allem finde ich das Spiel auch besser als Risen 2, aber immer noch nicht gut.
    "It is my perception, that a true friend never relies on another's dream. A person with the potential to be my true friend, must be able to find his reason for life without my help. And, he would have to put his heart and soul into protecting his dream. He would never hesitate to fight for his dream, even against me. For me, a true friend is one who stands equal on those terms." - Griffith



  5. #15
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    Quote Originally Posted by krados View Post
    Was genau fandest du daran mies?
    Es war mir ein zu krasser Kontrast zum Rest des Spiels. Eine gute Idee, aber irgendwie zu langatmig.

    Ingame-Moderator

  6. #16
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    Also ich fand das Ende von Witcher 1 genial. Dass das ganze Spiel quasi eine einzige Rückkoppelung der Handlungen von Alvin / Jaques ist und er der finale Gegner ist - so etwas habe ich in keinem anderen Spiel zuvor gesehen. Auch die Kreuzung der Zeitebenen fand ich exzellent verwoben. Ich fand das extrem innovativ und beeindruckend. Aber hey, ist natürlich Geschmackssache.

    Bei den anderen aufgezählten Spielen stimme ich zu, da fand ich die Enden auch mäßig. Es gibt aber auch Spiele mit guten Enden. Planescape Torment zum Beispiel. Oder Knights of the Old Republic. Ich glaube aber, dass ich irgendwie nachvollziehen kann, was du meinst. Die meisten Spiele wirken in den letzten Stunden sehr bemüht, alles in Richtung Ende fließen zu lassen und verlieren dabei für Pompösität und Krawall die Unaufgeregtheit, die sie in den vielen vorhergehenden Stunden ausgezeichnet haben. Richtig geil, spielerisch ansprechend ist eigentlich das, was davor passiert. Vor allem in Gothic 1 und 2 fand ich es sehr leicht, mich erst einmal in der Welt zu verlieren und mich um die Hauptquest gar nicht zu kümmern. Die Hauptquest war dann eher das, was ich dann halt so in den letzten paar Stunden noch schnell gemacht habe, um das Spiel irgendwie abzuschließen. In Baldur's Gate und Icewind Dale war es auch so.

    Vielleicht wird Kingdom Come ja etwas in der Richtung, wie du es dir wünscht.
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  7. #17
    Ironischerweise habe ich vor wenigen Tagen KOTOR erneut gespielt und auf dem Endplaneten abgebrochen, weil dieses Level so dermaßen langweilig sind, dass es schon fast eine Qual ist. Es ist nicht direkt das Ende von dem Spiel, das mich nervt, nur zum Schluss werden dir einfach Horden von Gegnern ohne Sinn entgegengeworfen. Bei The Witcher bin ich nach wie vor im glaube 5. Kapitel in diesem Sumpf und es ist wieder das gleiche, Armeen von diesen komischen Beißeviechern schwimmen da im wenig anschaulichen Brackwasser rum und ich mags mir einfach nicht mehr ansehen. Die ersten 3-4 Kapitel von The Witcher waren so frei und jedesmal konnte ich große, tolle Areale erkunden und mit massig NPCs sprechen und in diesem Sumpf ist einfach nichts. Bah.
    Last edited by Tandrael; 26.09.2014 at 22:53.

  8. #18
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    Kampfsystem absolut lame, aber storytechnisch bisher echt.

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