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Thread: Harkonlis

  1. #1

    Harkonlis

    Name: Haroldis Konradius Lisbeth (Harkonlis)
    Alter: Endzwanziger
    Herkunft: Bauernhof in der Nähe von Montera
    Verurteilung: Mord und Angriff gegen Soldaten Rhobars II

    Harkonlis war der Sohn eines Myrtanaweiten bekannten Schnaps- und Alkoholbrenner. Seine Familie wohnte in einen Bauernhof am Rande von Montera. Er verbrachte seine Kindheit damit, seinen Vater beim Alkoholbrennen zu beobachten und selber handanzulegen. War sein Vater einmal unterwegs um seinen Alkohol zu verkaufen, half Harkonlis seiner Mutter beim zubereiten der Gerichte. Somit wurde er in frühen Jahren ein guter Koch und ein halbillegaler Schnapsbrenner.
    Er verbrachte eine sehr gute und behütete Kindheit, musste jedoch im zarten Alter von 12 Jahren den Hofverkauf des Alkohols führen. Daher bekam Harkonlis schon früh ein Gefühl für Geld, Menschenkenntnis, Handel und Manipulation.

    Eines Tages, als Harkonlis´ Vater nicht nach Montera konnte, um seinen selbstgebrannten Alkohol zu verkaufen, bat er seinen einzigen Sohn ihm diese Arbeit abzunehmen. Harkonlis, ein guterzogener Junge von 16 Jahren, konnte seinen Vater keine Bitte abschlagen und durfte zum ersten mal alleine in die Stadt. Misstrauisch sah er einigen Soldaten des Königs zu, wie sie einen augenscheinlich unschuldigen Mann mit Alkohol erwischt hatten. Er verfolgte die Soldaten, nur um festzustellen, dass sie den Mann in den Kerker warfen.
    Aus Angst erwischt zu werden, ging er schnurstracks in die nächste Taverne und verkaufte den Alkohol unter Wert. Aus noch größerer Angst vor seinem Vater versuchte Harkonlis, durch seine Kochkünste in der Taverne, bis zum Abend die restlichen Goldmünzen zu bekommen.
    Der Tavernenbesitzer war so erfreut von der Arbeit seines jungen Tagelöhners, dass er ihm anbot ihn fest als Koch einzustellen. Harkonlis lehnte dankend ab und ging spät abends zurück zum Bauernhof. Erschrocken musste er feststellen, dass der ganze Bauernhof verwüstet und die Brennerei in Schutt und Asche gerlegt wurde. Weinend, nach seinen Eltern rufend, durchsuchte Harkonlis jeden Winkel des Hofes und fand nur ein Abzeichen, welches er heute schon das zweite mal gesehen hatte. Es war das Abzeichen jener Soldaten, die er in Montera gesehen hatte. Die Soldaten König Rhobar's II.
    Blutrache schwörend nahm er sich die restlichen Goldmünzen und die zwei verbliebenden Flaschen des Selbstgebrannten seines Vater's und zog hinaus um die Soldaten zu finden.

    Wissend, dass er die Soldaten in Montera gesehen hatte, zog er in der Taverne ein, in der er so vortrefflich ausgeholfen hatte. Harkonlis kochte für die Taverne und brannte, wenn nicht so viel zu tun war, den Schnaps seines Vaters. Um die Qualität des Schnapses zu testen, trank Harkonlis immer die erste Flasche des Gebrannten persönlich. Durch den jahrelangen Alkoholkonsum wurde Harkonlis zu einem festen Trinker und machte, obwohl der Tavernenbesitzer dies nicht sehr gerne sah, Trinkwettbewerbe, die er natürlich gewann. Trotz des Unwillen des Besitzers, machte Harkonlis durch seine Siege gute Werbung für die Taverne, wodurch er schließlich zum Stellvertreter wurde.

    Die Jahre zogen dahin, der Tavernenbesitzer starb schließlich eines Tages und Harkonlis, keine 30 Jahre alt, wurde Besitzer seiner eigenen Taverne. Ein Traum wurde wahr, nicht nur seiner, sondern auch der seines verstorbenen Vaters. Harkonlis konnte trotz der Trauer über seinen verstorbenen Freund und zweiten Mentors sein Glück kaum fassen. Obwohl jetzt mit mehr Verantwortung betraut, konnte Harkonlis die Trinkwettbewerbe nicht lassen, jedoch machte er dies nun über mehrere Tage und mit immer stärkerem Alkohol.
    Eines Tages jedoch verlor Harkonlis all seine Fröhlichkeit und Menschenliebe, als einige Leute seine Taverne betreten. Gerade in einen Wettbewerb sah Harkonlis zu seinem Tresen und erblickte das Abzeichen. Wie von einer Blutfliege gestochen, nahm sich Harkonlis den noch vollen Krug, sprang auf und schlug den ersten Soldaten den er traf gegen den Schädel. Noch bevor er auf den Boden schlug, war die Wache tot. Die anderen waren von der Schnelligkeit und Brutalität so überrascht, dass sie nicht rechtzeitig reagieren konnten, wodurch Harkonlis einen zweiten Gardisten angreifen konnten. Nachdem sie sich von ihrem Schock erholt hatten, mussten 4 Soldaten Harkonlis davon abhalten, seinen zweiten Mord zu begehen. Mit einen Schwertknauf bewusstlos geschlagen, brachten sie Harkonlis in einen Kerker.

    Durch den Entzug noch aggressiver werdend, beschlossen die Soldaten Harkonlis so schnell wie möglich abzuschieben und in die "Barriere" zu werfen. So wurde Harkonlis in Ketten, die für drei Mann ausreichend gewesen wären, auf die "Esmeralda" verfrachtet, wo er mit einem anderen Gefangen eingesperrt wurde. Durch seinen jahrelangen Alkoholkonsum konnte Harkonlis kaum noch und wenn nur noch für kurze Zeit richtig gerade ausschauen konnte, wodurch er fast den ganzen Tag nur schielte. Durch dieses Schielen nannte ihn der zweite Gefangene nur noch "Fischauge".
    Dieser unbekannte Gefangene, der seinen Namen nicht nannte, oder Harkonlis hatte ihn durch den Alkoholkonsum vergessen, wurde einige Zeit vor ihm in die "Barriere" geworfen. Sein Zeitgefühl sowie andere wichtige Dinge, hatte Harkonlis vergessen, jedoch nicht seinen Hass auf die Soldaten.
    Völlig zerlumpt wurde er eines Tages am Rand einer Klippe gebracht. Er sah ein blaues Schimmern und dachte das dies Zeichen seines Entzugs sein und sprach geschwollenes Zeug. Einen Tritt in den Rücken, unendliche Sekunden und ein harter Aufklatscher später, hatte Harkonlis nur noch zwei Gedanken. Rache an allen in roter Kleidung und diesen unbekannten Gefangenen finden.
    Last edited by Gaan; 27.07.2014 at 22:45.
    „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“

    Jesus Christus, Bergpredigt. Matthäus 10,34

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