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  1. #11
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    Lese gerade als Vorbereitung auf meinen Wiedereinstieg mein gesammtes bisheriges RP durch. Habe dabei gerade noch eine Predigt Baal Psycroptics gefunden:


    Niederer Baal Psycroptic verschnauft kurz und lässt seinen Blick über das eben geschriebene Papier fliegen. Zufrieden nickt er und legt es zurück in den Stapel, um diesen anschließend wieder zu verschnürend und zurück in den Einband zu legen. Selbiger wird zugeklappt und wieder in der Schublade verstaut, bevor er sich erhebt. "Nun denn... wollen wir mal..." geht es ihm durch den Kopf und inzwischen hatte er sich auch entschieden, welche Geschichte er heute erzählen würde. So macht er sich daran, das Labor wieder zu verlassen, um seine Predigt auf dem Tempelvorpaltz anzutreten. Über die eben schon gewählt Rampe geht es auf die untere Ebene und dort auf direktem Wege zum Vorplatz.
    Hoher Novize Aldric rollt einen Stängel nach dem Anderen und bald kleben seine Finger vor Krautsaft. Er kommt gut voran und so hat er bald allen Krautstampf in Grüne Novize verwandelt. Er streckt sich, steht auf und wischt sich seine klebrigen Hände an seinem Handtuch ab. Ein Blick zum Himmel sagt ihm, dass es bald Zeit wird für Baal Psycroptics Predigt und so beschließt er zum Tempelvorplatz zu gehen und den Worten des Gurus zu lauschen. Gut gelaunt macht er sich auf den Weg und erreicht den Vorplatz wenig später. Er gesellt sich zu den anderen Novizen, die da stehen und auf den Beginn der Predigt warten.
    Niederer Baal Psycroptic erreicht schließlich den Tempelvorplatz, schreitet über diesen hinweg geradewegs auf das Podest in dessen Mitte zu, welches er dann auch erklimmt. Bisher haben sich nur wenige Novizen eingefunden, aber das stört ihn nicht. Oft kommt noch ein Großteil, während er schon erzählt, also lässt er sich auch diesmal nicht davon abbringen. "Der Schläfer möge erwachen, liebe Brüder und Schwestern!" grüßt er seine Zuhörerschaft mit erhobener Stimme, um für alle gut zu verstehen zu sein. "Viel tut ihr für unseren Gott, den Schläfer. Ihr stampft, ihr erntet, ihr betetkämpft... manchmal mag man über diese schweren Pflichten vergessen, was der Schlfäer für uns tut. Damit es nicht so weit kommt, möchte ich heute darüber sprechen!" eröffnet er seine Predigt.
    Hoher Novize Aldric kniet sich, als Baal Psycroptic das Podest betritt, mit den anderen Novizen davor nieder. Gespannt lauscht er den Worten des Gurus. Es verspricht eine interessante Predigt zu werden, denkt er sich, während er versucht halbwegs bequem zu knien.
    Niederer Baal Psycroptic spricht unvermittelt weiter. "Dazu möchte ich mit einem kleinen Text aus den alten Schriften beginnen." erklärt er und ändert für das Zitat die Stimmlage etwas. "Der Schläfer sprach zu den Gurus und er erwählte uns, dass wir sein Erwachen vorbereiten. Er gestattete es jedem zu helfen, der bereit war an ihn zu glauben." endet er und setzt eine kurze Pause ein, um durch die Gesichter der Anwesenden zu blicken. "Dieser kurze Abschnitt, liebe Brüder und Schwestern, klingt erstmal recht unbeutend. Aber wenn man ihn genauer ansieht, dann kann man viel über den Schläfer daraus lernen." erklärt er. "Der Schläfer sprach zu den Gurus und ERWÄHLTE uns" wiederholt er die zunächst wichtige Passage. "Wir wurden von ihm, dem Schläfer auserwählt. Wir sollten uns geehrt fühlen, denn er zwingt uns nicht ihm zu folgen. Er hat uns sogar eine Aufgabe gegeben. Er betraut uns gewöhnliche Sterbliche mit der Aufgabe ihn zu erwecken." macht er seinen Zuhörermit Gesten dieses Previleg klar
    Niederer Baal Psycroptic fährt fort. "Ich frage euch, liebe Brüder und Schwestern, welcher der alten Götter tut so etwas für seine Diener?" blickt er Fragend zu seinen Zuhörern. "Keiner sage ich euch!" meint er bestimmt und lässt energisch den Zeigefinger nach vorn schnellen. "Die falschen Götter geben ihnen vielleicht schwache Magie, aber sie betrauen sie mit keiner Aufgabe." spricht er vorwurfsvoll. "Sie sollen missionieren und den Glauben verbreiten, aber der Schläfer legt sein Schicksal in unsere Hände. Wir sind dafür verantwortlich, ob er erwacht oder nicht." deutet er auf seine Brust spricht fester Überzeugung. "Wir sollten dafür sehr dankbar sein." meint er wieder etwas ruhiger.
    Hohe Novizin Joanne kommt mit einer Gruppe Novizen von der Feldarbeit zurück. Sie gehen direkt weiter zum Tempelvorplatz, wissen, dass sie heute sehr spät dran sind, und wahrscheinlich die wöchentliche Predigt verpasst haben werden. Schweigend knien sie sich hin, als sie sehen, dass der Meister noch spricht.
    ",dass wir sein Erwachen vorbereiten`" leitet er den nächsten Satz ein. "Wie schon eben erwähnt, wurden wir erwählt, um ihm beim Erwachen zu helfen. Denn der Schläfer ist anders wie andere Götter." hebt er den Zeigefinger, um dies besodners hervor zu heben. Sogleich verfällt er wieder in eine Lobeshymne über diesen einen Gott. "Er sendet uns Visionen, ja leitet uns direkt an, wie seine Kinder und zeigt uns, was wir tun müssen, damit er Erwachen kann. Der Schläfer ist geduldig. Er schläft nun schon fast tausend Jahre, aber er bestraft uns nicht gleich, wenn wir Fehler machen, sondern er teilt den Gurus mit, was wir besser machen können." versucht er den Novizen klar zu machen. "So ist er immer bei uns." fügt er noch an. "Sein Erwachen ist das oberste Ziel mit dem wir betraut wurden. Von dieser hohen Aufgabe entstammt auch unser Spruch 'Der Schläfer erwache'." erklärt er, gerade für die Neuen nochmal.
    Niederer Baal Psycroptic erklärt weiter: "Wir danken ihm damit, dass er uns mit dieser Aufgabe betraut hat und wünschen uns, dass dieser Moment näher kommt." fügt er an und macht wieder eine kurze Pause. "Durch die verschiedenen Aufgaben, die jeder hier im Sumpf hat, tut jeder einzelne etwas dafür, dass er erwacht. Der Schläfer hat euch alle mit dieser Aufgabe betraut. Jeder ist wichtig und hilft auf seine Art, dass er erwacht." macht er ihnen abermals klar und schaut seine Zuhörer mit eindringlichen Blicken an. "Er gestattete es jedem zu helfen, der bereit war an ihn zu glauben." zitiert er erneut. "Der Schläfer ist ein gütiger Gott. Er erlaubt es jedem, der Willens ist die anderen Götter aufzugeben sich in seine Reihen einzugliedern. Er will keinen Tod und Vernichtung für die Mitglieder anderer Götter. Er bekriegt sich nicht mit den anderen, wie sie es untereinander tun. Jeder der aus dem Sumpf der Verwirrung und des Irreglaubens hinaus will, dem hält er eine Hand hin und hilft ihm."
    Niederer Baal Psycroptic führt seine Lobpreisung des einzig wahren Gottes unvermindert fort. "Keiner wird von ihm abgewiesen, weil er zu arm oder zu schwach ist. Für ihn zählt nur der Wille. Denn wir sind alle wichtig wir sind die Auserwählten des Schläfers. Wir helfen ihm bei seinem Erwachen." erklärt er abermals mit fester Stimme und sucht immer wieder Augenkontakt, während seine Hände immer wieder auf die Gesamtheit deuten. "JEDER von euch ist wichtig für ihn und für uns!" stellt er nochmal klar und wird in seiner Stimme immer energischer. "Keiner wird ausgeschlossen!" hebt er wieder den Zeigefinger und breitet dann die Arme aus. "Denn wir sind die Bruderschaft des Schläfers! Der Schläfer ist der einzig wahre Gott und der Schläfer... ERWACHE!" endet er schließlich mit geballten Fäusten seine Predigt.
    Als Psycroptic seine Predigt mit dem "Erwache" beendet, ruft auch Sanod einmal laut aus: "Schläfer, ERWACHE!" Und neigt den Oberkörper vor dem Baal und dem Tempel und somit auch vor dem ganzen Schläfer. Die Stirn auf dem Boden und die Arme nach vorne ausgestreckt vorharrt er in nun stiller Demut.
    Hohe Novizin Joanne hat die Augen zum Ende der Predigt hin geschlossen, um die Worte besser aufnehmen zu können und sich nicht durch die umherschwirrenden Mücken ablenken zu lassen. "Erwache!" ruft auch sie aus, Sekunden nach den Novizen, mit denen sie angekommen war. Die Worte des Meisters hallten noch ein wenig in ihr nach.
    Hoher Novize Aldric lässt ebenfalls ein kräftiges "Erwache!" hören. Die Predigt hat ihm gut gefallen und er fühlt sich voller Tatendrang. Langsam erhebt er sich und sieht sich um einige Novizen haben sich noch nicht erhoben, unter ihnen auch Joanne, so will er sie nicht stören und beschließt weiter an den Krautstampfern zu arbeiten. Gut gelaunt zieht er los und verschwindet im Lager.
    Niederer Baal Psycroptic nickt zufrieden und steigt von dem Podest herab. Er legt die Arme vor dem Bauch wieder übereinander und begibt sich zurück in Richtung des Labores, deutet der Hohen Novizin dabei aber mit einem Fingerzeig, ihm zu folgen.
    Ehemals Schattenrat Rodic
    Ehemals Hoher Novize Aldric

  2. #12
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    Hier eine weitere Predigt, die Baal Psycroptic gehalten hat:


    Baal Psycroptic kommt aus dem heiligen Tempel der Bruderschaft geschritten und läuft zum Rande der opersten Stufen. Dort hält er einen kurzen Augenblick inne und lässt seinen Blick über das ihm zu Füßen liegende Sumpflager schweifen, dessen idyllische Ruhe ihm immer wieder ein gutmütiges Lächeln abringt. Bereit, seine heutige Predigt zu halten, wandelt er die breite Treppe zum Tempelvorplatz hinab und läuft bedächtigen Schrittes über den steinernen Untergrund in die Mitte des Platzes, ind er sich ein kleines Podest erhebt. Die schon wartende Menge ignorierend, läuft er ohne Blick oder Worte an seine Zuhörerschaft richtend, an dieser vorbei und ebsteigt das Podest.
    Buddler Sanchez antwortet: "Weiß ich nicht. Als wir uns das letzte Mal getroffen haben,... Moment, warst du noch da, als die Sache mit dem Kraut passiert ist? Das war wirklich seltsam. Was hast du nur in den Stängel, den du ihm gegeben hast, reingetan? Der hat ihn böse erwischt."
    Hohe Novizin Joanne hat den Tempelvorplatz erreicht und schaut sich erstaunt um, ein Lächeln im Gesicht, ob der vielen Zuhörer, die der Baal heute haben würde. Die Wangen vor Aufregung leicht gerötet, bahnt sie sich einen Weg weiter nach vorn, aber etwas seitlich vom Podest, um nicht aufzufallen. Als sie den Guru kommen sieht, kniet sie sich hin und setzt sich zurück auf die Fersen, eine bequeme Haltung, für eine gewisse Zeit. Ihr Augen ruhen firm auf dem Baal.
    Anhänger Grimal sagt: "Hm da muss ich schon weg gewesen sein. Keine Ahnung ich habe ihm nen Stängel gegeben, den ich auf dem Boden gefunden hab... dachte es wär grüner Novize Grimal bittet, als er den Guru die Treppe hinabkommen sieht, Sanchez ruhig zu sein, damit er der Predigt lauschen konnte. Vielleicht hört der Neue sogar zu und erkennt nun doch seine Bestimmung dem Schläfer zu folgen... Er sucht sich einen guten Platz um zuzuhören und zu lernen, das Wissen regelrecht in sich aufzusaugen.
    Hoher Novize Aldric sieht, dass Baal Psycroptic naht und so begibt er sich ebenfalls zu dem Podest. Er kniet davor nieder und wartet darauf, dass die Predigt beginnt. Vielleicht würde der Baal ihn anschließend nach seinen Fortschritten fragen... er denkt stolz daran, wie er sich durch die Texte gequält hat, die Psycroptic ihm auftrug zu lesen. Mit zweien ist er schon fertig. Er sieht Joanne in der Nähe knien, denkt aber, dass er sie lieber erst nach der Predigt begrüßt.
    Baal Psycroptic verweilt einen Augenblick stumm auf dem Podest, während er seinen Blick durch die Riehen der willigen Zuhörer schweifen lässt. Recht viele sind am heutigen Tag erschienen, was den Guru nur freudig stimmen kann. "Dann wollen wir ihnen mal Erleuchtung bringen..." denkt er sich, kurz bevor er die Worte an die Novizen und auch Lagerfremde richtet. "Der Schläfer möge erwachen, meine Geschwister!" erhebt er das Wort und spricht laut und deutlich, dass es auch für die hinteren Ränge verständlich ist. "Ich trage euch heute die Worte Meister Quintilians vor, die er in seiner Weisheit vom Schläfer empfing. Ich bringe euch Wissen, denn diese Worte sind heilig, seid euch dessen gewahr!" läutet er seine heutige Predigt ein. Diese ist eine der längsten im Repertoire des Baals und er rechnet schon jetzt damit, dass wohl nicht jeder sie bis zum Ende anhören wird.
    Baal Psycroptic beginnt zu sprechen. "Ihr alle, ob Novize, Missionar, Templer oder Anhänger seid, vor eurem Leben als Diener des Schläfers, mit einer Lüge aufgewachsen!" offenbart er seinen Zuhörern in dem er vereinzelt blickkontakt herstellt. "Familie, Freunde, Vertraute, alle gaben sie eines von sich: Es gibt drei Götter. Diese frevelhafte Lüge, wurde vielen von euch im Laufe eures Lebens in der Barriere, im Lager der Bruderschaft ausgetrieben. Ihr alle wisst, der Schläfer ist ein Gott. Vielmehr, er ist der Gott. Wie konnte es also dazu kommen, dass all die Unwissenden, die Götzendiener zu ihrem frevelhaften Glauben kamen?" stellt er fragend in den Raum und legt eine kurze Pause ein. "Aber niemandem ist bewusst, wie schwerwiegend und grundlegend falsch diese Lügen sind. Ich werde euch auf eine Reisen mitnehmen, eine Reise in eine alte Welt, eine bessere Welt, die ihr Ende fand. Jedoch! Mit unserer Hilfe, in entfernter Zukunft wieder existieren könnte." spricht er prophezeiehend.
    Hohe Novizin Joanne sieht, dass sich Aldric in ihre Nähe begeben hatte, und lächelt ihm zu, doch auch er schien schon recht konzentriert zu sein. Vielleicht hatte er sie gar nicht gesehen. Ihre Augen funkeln ein wenig, als der Baal seine Predigt beginnt. Für einen Moment schließt sie die Augen in der Hoffnung, sich dann besser eher auf seine Worte, denn auf seine Stimme konzentrieren zu können. Ob es wirkt, müssten die nächsten Augenblicke zeigen.
    Hoher Novize Aldric lauscht gebannt den Worten des Gurus. Ein hochgefühl macht sich in ihm breit, als dieser von der fernen Zukunft spricht. Eine bessere Welt! Eine Welt der Gemeinschaft des Schläfers, so wie er es in den Schriften gelesen hat? Ehrfüchtig wartet er, was der Guru ihnen offenbaren wird.
    Hoher Novize Leto genießt die Worte des Baals. Immerwieder fesselten ihn die Lehren und selbst wenn er es wollen würde, könnte er sich nicht von der Prredigt ablenken lassen. Nach jedem zweiten Satz nickt Leto Psy von unten unterbewusst zu und ist auf seine weiteren Worte gespannt.
    Baal Psycroptic beginnt mit der Erzählung: "Vor vielen Jahren, bevor der Schläfer seinen Schlaf begann, gab es keine drei Götzen. Es gab ihn. Er war der, den wir unter Schläfer kennen. Er war der einzige Gott und niemand zweifelte seine Macht an. Jedoch war diese Gesellschaft nicht vollkommen gelöst von dem, was wir heute kennen. Es gab Händler, Handwerker und jegliche Form von Arbeitern. Ebenso gab es Soldaten. Es gab sogar Tempelwächter, was vergleichbar wäre mit unseren Templern. Ja, sie alle dienten, sie alle lebten und sie alle wurden für ihren Glauben mit Frieden belohnt." berichtet er von dieser einst so heilen Welt. "Die höchsten Diener, seine Propheten, die vergleichbar sind mit den Gurus, waren die Anführer dieser Gesellschaft. Es war eine Welt, eine Gesellschaft, geschaffen für die Gläubigen." erklärt er. "Nicht für machthungrige Schlächter, wie wir es heute vorfinden." schüttelt er den Kopf.
    Anhänger Grimal hört gebannt zu Eine Vergangenheit... nein eine Zukunft in der jeder den Schläfer erkannt haben wird... wunderbar. Er woill mehr hören, alles was es zu wissen gibt, in sich aufnehmen.
    Er will seinen Teil dazu beitragen diesen Zustand des Glücks herzustellen.
    Baal Psycroptic fährt fort: "Doch, wie euch sicherlich schon bewusst ist, es fand ein Ende." redet er in etwas bedrücktem Tonfall. "Der Schläfer sah, sein Werk, seine Diener, seine Schöpfung. Er befand es für perfekt. Ein Entwurf, eine Schöpfung, so komplex und vielfältig, dass nur er sie hätte schaffen können." spricht er aus vollster Überzeugung. "Doch was geschah?" zieht er die Augenbrauen in die Höhe und blickt fragend in die Gesichter. "Der Schläfer, stolz auf seine Schöpfung - und das zurecht -, entschloss sich, seine wachenden Augen von seinem Volk zu nehmen. Es sollte alleine Leben, schließlich hatte es lange problemlos gelebt und somit beweisen, dass es auf eigenen Füßen stehen könne. So schlossen sich die Augen. Der wachende Blick verschwand, der Glaube blieb. Jedoch gab es ein Problem. Nie zuvor hatte seine Schöpfung ohne seinen Blick leben müssen. Und so geschah es, dass der Schläfer von seiner Schöpfung enttäuscht wurde." seufzt er resigniert.
    Baal Psycroptic schweigt wieder für einen Augenblick, bevor sich sein Blick evrfinstert. "Nicht die Bauern, nicht die Priester gar niemals die Propheten. Nein." schüttelt er den Kopf. "Die Soldaten, das frevlerische Pack!" spricht er erbost. "Es gab viele Anführer von Armeen, schließlich wollte man gewappnet sein, sollte einmal eine Gefahr kommen. Kein Tempelwächter, kein einziger, befand sich in einem Heer, schließlich war es ihre Pflicht die Priester und Tempel zu schützen. So waren es die Soldaten, die die dunkle Stunde nutzten. Nur wenige Monate nach dem schließen der Augen, entstanden Unruhen. Jedoch, nicht in den großen Städten, sondern in den kleinen. Dort wo es viele Soldaten gab." berichtet er etwas aufgebracht über die Geschehnisse längst vergangener Tage.
    Last edited by Aldric; 19.10.2014 at 09:12.
    Ehemals Schattenrat Rodic
    Ehemals Hoher Novize Aldric

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    Hohe Novizin Joanne hält den Blick nicht von unfähr gesenkt: Sie weiss, dass sie sich gar nicht mehr würde konzentrieren können, wenn sie aufsah. Die geschlossenen Augen brachten da auch nicht wirklich viel. Doch dringen Wortfetzen zu ihr vor und so kommt es, dass sie bei dem Wort "enttäuscht" doch aufschaut. Plötzlich war die Konzentration wieder da.
    Buddler Sanchez runzelte die Stirn. "Der Schläfer als Gott vor den 3 Göttern? Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass das Alte Volk sie angebetet hat, wie können die hier etwas anderes behaupten?" Er schaut zu Grimal und meint, religiösen Fanatismus in seinen Augen sehen zu können. "Naja sollen sie glauben, was sie wollen, solange sie mich nicht noch zehntausend mal fragen, ob ich doch den Weg des Schläfer gehen will." Daraufhin dreht er sich in Richtung des Lagertors und macht sich so leise wie möglich davon.
    Baal Psycroptic sagt: "Die armen Menschen, sie ahnten nicht, was kommen sollte. Einige hohe Soldaten, schwangen sich auf und erklärten sich zum Anführer. Somit zogen nun Banden durch die Landen. Während die Städte standen, fiel Dorf... für Dorf." erzählt er traurig und schüttelt resigniert den Kopf. "So geschah es, dass nach Jahren, nach schmerzhaften, grausamen, Jahren, nur noch drei Heere standen. Jedes unter einem anderen Banner, keines unter dem Banner des Schläfers. Sicher fragt ihr euch, wer diese Heere führte. Wer waren diese Soldaten, die für Macht einfache Dörfer nieder machten?" blickt er wieder fragend in die Runde und baut einzelnen Sichtkontakt auf. Er verengt die Augenbrauen. "Ihr alle kennt ihre Namen. Innos, Beliar und Adanos. Das waren ihre Namen. Sterbliche, Soldaten, Frevler!" spricht er aus tiefster Verachtung.
    Hoher Novize Aldric s Mund verzieht sich zu einem lächeln. Nicht, dass er sich über den Inhalt der Predigt freuen würde, aber er erkennt ihn wieder. Diese Geschichte hatte er bereits gesen! Sie aus dem Munde eines Baal zu hören verleiht ihr allerdings eine völlig neue Qualität. Einige der Zusammenhänge versteht er erst jetzt, schließlich fällt ihm das Lesen noch ziehmlich schwer. Konzentriert lauscht er weiter den Worten des Meisters.
    Baal Psycroptic beruhigt sich etwas und atmet hörbar ein und aus. Wieder schweigt er für einen kurzen Augenblick. "Was sie alle gemein hatten, nebst ihrem Machthunger und ihrer Gier nach Gewalt, war ihre Gerissenheit. Der eine sammelte Diener für Gerechtigkeit, der andere aus Bosheit und der dritte wollte niemanden der anderen zu Mächtig werden lassen. Das sagten sie ihren Gefolgsleuten. Sie glaubten es. Sie spürten es. Doch niemand konnte ahnen, was geschehen würde." schüttelt er bedauernd den Kopf. Er blickt wieder auf. "Aber ich sehe Fragen. 'Wieso können Priester der Götzen Magie ausüben', steht in einigen Gesichtern geschrieben. Magie? Pah!" spuckt er verächtlich aus. "Was streben solche Menschen an? Macht! Wie konnten sie mehr Macht an sich reißen? Sie hatten Heere, die hatten Gold. Nur die großen Städte waren ihnen verwehrt. Nun, dort wo es Götter gibt, dort gibt es auch Dämonen. Gegenspieler, die niemals an rechtschaffene, gläubige Menschen herantreten würden." erklärt er.
    "Doch, die drei Heerführer, waren alles andere. So entschied sich ein Dämon, jedem Macht zu geben. Und dumm wie sie waren, nahmen sie diese natürlich an." spricht er wieder mit hörbarer Resignation in der Stimme. "Ihre Magie war schwächer, als die der Priester. Sie brachte nur Zerstörung. Sie brachte Unheil. Jedoch gelangte es den Heerführern, sich selbst in den Augen ihrer Anhänger als Götter aufzuschwingen. Soldaten verehrten ihren Heerführer als Gott." erklärt er mit größten Unverständnis. "Diese Narren!" schüttelt er abermals den Kopf und schweigt wieder für einen Moment. "Nun, ein jedes Heer mit solcher Macht, war es den Priestern ein Graus, über die Mauern der Stadt zu blicken. Und die, die auszogen, waren zuwenige. Übermannt von Legionen. Jedoch gab es ein Ungleichgewicht. Die Götzendiener, die herrschten. Das störte den Schläfer." hebt er den Zeigefinger.
    Novize Lemartes ist wohl schweigend von den Stampfern oder vom Strand zum Tempelvorplatz gekommen. Auf jeden Fall steht er schweigend schon eine Weile am Rand der Zuhörerschaft und folgt der Predigt interessiert.
    Baal Psycroptic erhebt die Stimme: "Eines schicksalhaften Tages, bei einer Schlacht. Einer Schlacht der drei Heere gegen die letzten Bastion des Glaubens. Dort geschah es, dass der Schläfer einen erneuten Blick auf die Welt warf. Er sah kaum Diener, nur Frevler. So erzürnte es den Gott und er warf einen Funken seines Zorns auf das Schlachtfeld." ballt er die Faust und lässt sie hernieder fahrne, um das Ganze zu versinnbildlichen. "Sein gerechter Zorn, zerstörte jedes Heer und auch die Stadt. Alles verging." spricht er mit einer gewissen Zufriedenheit. Doch wird er schnell wieder gefasster. "Nur gab es einige Diener der Götzen, die sich nicht in der Schlacht befanden. Allerdings, sah das Auge des Schläfers nur die Schlacht. Alles verging und der Gott wandte sich ab von der Welt. Zu groß war die Enttäuschung." meint er bedauernd.
    "Jedoch gab der Gott seinen Dienern Hoffnung. Immer wieder, entrinn ihm im tiefem Schlaf, in den er sich begeben hatte, eine Botschaft, auf das ein würdiger Diener, würdig wie einst seine ersten Propheten, diese empfangen würde." spricht er mit einem Hoffnungsschimmer in den Worten. "Und seine Botschaft fand jemanden, den Erleuchteten, YBerion, er führte uns weg von den Götzendienern, die ihre alten frevlerischen Feldherren zu Göttern aufschwangen, und hinein in eine Gemeinschaft, wie damals." lässt er den Arm kreisen und deutet auf das vor ihm liegende Lager der Bruderschaft. "Jedoch wird es niemehr Soldaten geben! Es wird Templer geben. Es wird keine Händler oder Handwerker geben, es wird Novizen geben, die solchen Tätigkeiten nachgehen. Und es wird wieder Gurus geben, die die Gesellschaft leiten." erzählt er, was inzwischen längst zur Gegenwart geworden ist.
    Hohe Novizin Joanne schafft es endlich, den Meister offen anzusehen. Irgendwie musste man ihn bei seinen Predigten auch sehen, so lebte er sie mit. Sie grinst - wieder war es eine sehr lange Predigt, und er verstand es tatsächlich, sie so zu gestalten, dass man ihr gerne folgte.
    Baal Psycroptic kommt mit seiner Erzählung nun langsam zum Ende. "Wir werden nicht den selben Fehler machen. Perfektion ist ihm, dem einzigen Gott, dem Schläfer vorbehalten!" erklärt er ebstimmt. "Wir dienen ihm. Sobald wir den Schläfer wieder erwecken, seine Augen öffnen und ihm bewiesen haben, dass wir würdig sind, seine neuen Diener zu sein, wird er, wie damals, seinen Blick auf die Frevler richten. Auf die Diener der einfachen, dämonenbuhlenden Soldaten." spricht er wieder voller Verachtung über die Gätzendiener. "Und er wird sie hinwegfegen!" ballt er wieder Faust, um dem Nachdruck zu verleihen. "Auf das eine neue Gesellschaft entstehen möge. Stärker und würdiger, als es sogar noch die Alte war!" spricht er voller Überzeugung.
    Baal Psycroptic lässt die Arme sinken und schweigt nun. "Der Schläfer, möge erwachen!" durchbricht er schließlich mit sanfter Stimme die Ruhe und wendet sich ab, um vond em Podest hinab zu steigen.
    Novize Lemartes reckt die geballte Faust in die Luft. "Er erwache!", ruft er aus.
    Hoher Novize Aldric ist von Ehrfurcht erfüllt und ein Schauer läuft ihm über den Rücken. Der Baal hat ihn völlig in seinen Bann gezogen. Der Novize sieht alles genau vor sich. Ja, so würde es kommen! Der Schläfer wird erwachen und eine Welt des Friedens und der Einheit für seine Anhänger erschaffen! "Der Schläfer erwache!", ruft auch Aldric aus, entflammt vor Begeisterung! Die Rufe seiner Brüder und Schwestern erfüllen ihn noch mehr mit Zuversicht und Stolz!
    Hohe Novizin Joanne murmelt "Er erwache." und steht auf. Die Knie taten ihr weh und doch fand sie die knieende Position immer wieder aufs Neue am bequemsten, und vielleicht angemessen.
    Baal Psycroptic scheint, trotz des Wunsches mancher Novizen noch mit ihm zu sprechen, keine wirkliche Zeit mehr zu besitzen, weshalb er sich, ungeachtet einiegr Anfragen, an seinen Zuhörern vorbei in Richtung der Stufen begibt, diese erklimmt um schließlich wieder im Tempel zu verschwinden.
    Anhänger Grimal ist tief beeindruckt. " Der Schläfer erwache!" ruft er voller Begeisterung. Er fühlete sich in seinem Glauben bestärkt, den richtigen Weg gegangen zu sein. Allerdings bemerkt er, dass Sanchez gegangen zu sein scheint Schade.. aber wenn selbst diese Predigt ihn nicht zu bekehren vermochte, dann kann es niemand.
    Ehemals Schattenrat Rodic
    Ehemals Hoher Novize Aldric

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