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  1. #1
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    Piranha Bytes kündigen neues Rollenspiel an!

    Das deutsche Entwicklerstudio Piranha Bytes arbeitet derzeit an einem neuen Rollenspiel. Dies gab vor kurzem der Managin-Director Michael Rüve in einem Forum bekannt. Allerdings konnte oder wollte er noch keinerlei Details zu diesem Projekt bekanntgeben.

    Der Lead-Artist Sascha Henrichs erklärte in einem Interview mit dem Magazin World of Gamers zudem, dass der zuständige Publisher (Deep Silver) wahrscheinlich schon sehr bald erste Informationen preisgeben wird. Wann genau das sein wird, konnte jedoch auch er nicht sagen.

    Es ist nicht verwunderlich, dass sich Piranha Bytes abermals im Genre der Rollenspiele austoben will. Unter anderem stammt sowohl die Serie Gothic (Episode 1 bis 3) als auch Risen von diesem Team. Da die Gothic-Rechte mittlerweile wieder im Besitz von Piranha Bytes sind, wäre sowohl ein Gothic 5 als auch ein Risen 3 denkbar. Aber auch eine komplett neue Marke liegt im Bereich des Möglichen.
    Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/risen-...2,3028273.html


    Für den Großteil der "Gothic"-Fans nahm die Spieleserie mit "Arcania" bekanntlich kein gutes Ende. Würden ihr die Piranhas mit einem weiteren Teil zu neuem Glanz verhelfen oder sollten sie sie ruhen lassen und sich "Risen" oder gar einer neuen Marke widmen?

    Da hier Flaute herrscht, mal wieder was zum Diskutieren/Spekulieren!



    Meine Meinung:

    Trotz aller Skepsis aufgrund der Risen-Serie (die mir im Großen und Ganzen zwar gefällt, storymäßig aber eher schwach ist und lange nicht an Gothic herankommt) wäre ich wohl unter den ersten Vorbestellern. Schlimmer als Arcania kann es garnicht werden, allerdings erwarte ich keine neue "Aufarbeitung" der beiden grandiosen ersten Gothic-Teile. Das Entwickler-Team ist nicht mehr dasselbe, zudem reichen mir die beiden Teile. Für etwas neues im Gothic-Universum bin ich jederzeit offen. Zumindest was Atmosphäre, Spielwelt, Soundtrack und den typischen, rauen Humor angeht bewiesen PB mit Risen, dass sie es noch drauf haben.
    Einen neuen Risen-Teil würde ich zwar spielen, allerdings stehe ich der Serie gleichgültiger entgegen. Da wäre mir eine neue Marke schon eher recht.
    Last edited by Kliff; 25.09.2013 at 15:06.

  2. #2
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    Ich denke, es wird eine neue Reihe. Mit namenlosem Helden, offener Spielwelt und drei Gilden. Vielleicht erleben wir auch eine Überraschung und dürfen in einen fallengespickten Tempel um dort einem älteren Magier zu begegnen. Was total neues eben.

    Ich warte da einfach mal ab. Weder mein Pc noch mein Laptop schaffen neuen Spiele. Wenn sie das vergurken, muss ich zumindest nicht aufrüsten. Ist besser für die Geldbörse.

  3. #3
    Also ich hätte mal wieder Lust auf ein gutes Rollenspiel, mein PC ist zwar schon relativ alt, aber auf niedrigen Settings bekommt man eigentlich alles zum Laufen. PB hat mit Gothic das beste - ich sage jetzt mal Action-Rollenspiel, um es vom etwas anderen Genre des ebenfalls großartigen Dragon Age: Origins und auch KOTOR abzugrenzen, die ja beide eher taktisch sind und ein indirektes Kampfsystem haben; steinigt mich halt - geschaffen, das ich bisher gespielt habe.

    Das Problem, was ich mit Risen hatte, war, dass ich es nachdem man von dem Bauernhof da in diesen Sumpf losgelaufen ist, um die große, weite Welt zu erkunden, plötzlich keine Lust mehr hatte. Deshalb habe ich Dark Waters garnicht erst angefasst. Ich weiß nicht, worauf das beruht, aber Risen fand ich eben einfach nicht attraktiv. Vielleicht, weil Ninjas immer schon cooler waren als Piraten.

    Meine persönliche Spekulation schwankt zwischen einem neuen Gothic-Teil, weil sich sonst der Kauf der Rechte nicht gelohnt hätte, und einer komplett neuen Reihe. Ich hoffe für PB, dass sie etwas von dem altbackenen Spielprinzip wegkommen. Wenn ich soetwas spielen will, dann spiele ich GII oder einen der zahlreichen guten Mods dafür. Überhaupt würde ein wenig Neues dem Spiel guttun, aber es ist natürlich immer einfacher, sich hinzustellen und das zu sagen, als es dann auch umzusetzen. Ninjas zum Beispiel wären etwas. Ich hoffe jedoch nicht, dass einfach hirnlos Skyrim nachgemacht wird, ich fand das Spiel richtig, richtig scheiße und sehe nun zunehmend den Trend zu riesigen, aber leeren Spielwelten.

  4. #4
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    Ich fand sowohl die "Gothic"-Reihe von 1 bis 3, als auch "Risen" 1 und 2 gut. Beide Reihen waren für mich zu keinem Zeitpunkt herausragende Videospiele, haben mich aber gut unterhalten. Ich nehme an, dass das nächste Spiel von Piranha Bytes wieder im "Risen"-Universum spielt und die Geschichte in, bzw. um Caldera weiter vorantreibt. Meine Erinnerungen sind schon ein bisschen verblasst, ich erinnere mich aber daran, dass sich jenseits der Stadtmauern von Caldera noch zwei Gruppen bekämpft haben.

    Grundsätzlich interessieren mich die Spiele von Piranha Bytes, ich könnte mir also vorstellen, das nächste Produkt von ihnen zu kaufen. Dazu müssten aber erst mal mehr Informationen bekannt sein. Der Aufbau des nächsten Spiels ist mir eigentlich wurst; ich würde sowohl einen weiteren Aufguss des - ich nenne es mal - "Gothic"-Prinzips spielen, als auch ein komplett neues Spiel, das von den bisherigen Franchises abweicht, wenn es denn gut gemacht ist.
    "It is my perception, that a true friend never relies on another's dream. A person with the potential to be my true friend, must be able to find his reason for life without my help. And, he would have to put his heart and soul into protecting his dream. He would never hesitate to fight for his dream, even against me. For me, a true friend is one who stands equal on those terms." - Griffith



  5. #5
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    Nardam, ich habe mehrmals heftig gelacht.

    Im Moment spiele ich ArcaniA und bin bisher echt positiv überrascht. Ich hab alles ausgemacht, was so rumglitzert und so, dann ist das Spiel echt ganz angenehm, wenn auch bisweilen sehr linear und aufgesetzt.

    Risen und besonders Dark Waters fand ich gut, wenn auch zu flach. Da war viel Liebe drin, aber kaum für's Detail, wenn ihr wisst was ich meine.

    Na ja und Gothic 3 und so ... vielleicht sollten sie einfach davon ein Remake machen. Außerdem steht das östliche Archipel noch aus. Platz wäre noch.

    Aber eigentlich glaube ich, dass die Leute ohnehin dem Kapitalismus unterlegen sind. Die guten Zeiten für solche kleinen Schmieden sind einfach lange rum.

    Ingame-Moderator

  6. #6
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    Was meinst du mit "die guten Zeiten [...] sind einfach lange rum" und "dem Kapitalismus unterlegen"?
    "It is my perception, that a true friend never relies on another's dream. A person with the potential to be my true friend, must be able to find his reason for life without my help. And, he would have to put his heart and soul into protecting his dream. He would never hesitate to fight for his dream, even against me. For me, a true friend is one who stands equal on those terms." - Griffith



  7. #7
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    Quote Originally Posted by krados View Post
    Was meinst du mit "die guten Zeiten [...] sind einfach lange rum" und "dem Kapitalismus unterlegen"?
    Ich tippe mal stark auf weniger liebevoll gestaltete und stark durchdachte Spiele die viel mehr Wert auf eine Innovative Welt/Story, die an sich nachvollziehbar und unheimlich atmosphärisch ist, legen und nicht durch eine übertrieben gute Grafik und Pseudo-moderne Mechaniken eben jene Mankos überdecken will.

    Es gibt weniger "gewagte" Spiele und wenn doch bekommen diese nur in Ausnahmefällen den Erfolg, den sie verdienen. Fließbandarbeit und Einheitsbrei wird mehr gekauft. Die Mechaniken und das Gameplay kennt man, das muss gut sein -> Wird öfter gekauft.

    Alleine dieses dämliche "Selbstheilen" in Shootern ist eine dieser grauenhaften Mechaniken, die sich leider durchgesetzt haben -.-
    Ich hoffe dennoch, das Piranha Bytes sich der Innovation verschreibt und ihr bewährtes System nicht übernehmen und anpassen, sondern sich ein neues Überlegen, was auch mit (fast) offener Welt und einem Namenlosen Helden möglich ist ^^

  8. #8
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    Quote Originally Posted by Sly View Post
    Ich tippe mal stark auf weniger liebevoll gestaltete und stark durchdachte Spiele die viel mehr Wert auf eine Innovative Welt/Story, die an sich nachvollziehbar und unheimlich atmosphärisch ist, legen und nicht durch eine übertrieben gute Grafik und Pseudo-moderne Mechaniken eben jene Mankos überdecken will.

    Es gibt weniger "gewagte" Spiele und wenn doch bekommen diese nur in Ausnahmefällen den Erfolg, den sie verdienen. Fließbandarbeit und Einheitsbrei wird mehr gekauft. Die Mechaniken und das Gameplay kennt man, das muss gut sein -> Wird öfter gekauft.
    Okay. Das ist aber alles sehr subjektiv. Was ich mitbekommen habe, haben die Gothic-Spiele hier in der Minenkolonie bei der Spielerschaft einen hohen Stellenwert. Für mich gehören Gothic 1 und 2 nicht mal zu den Top 25 Rollenspielen, die ich in meinem Leben gespielt habe. Ich finde die Welt zwar auch liebevoll, kenne aber - in meinen Augen - umfangreichere, detailverliebtere Spiele, deren Plot besser, weniger hochtrabend und logischer aufgebaut ist und die nicht nur von kleinen Studios kommen. Die Gothics von Piranha Bytes finde ich gut, auch den dritten Teil. Das sind natürlich Spiele von einem kleinen Entwickler. Dass der Entwickler sich da aber in irgendeiner Weise besonders viel Mühe gegeben hätte oder unabhängig von finanziellen Interessen gehandelt hätte, wäre mir nicht aufgefallen. Das Grundgerüst Kolonie ist von einem Film-Klassiker eins zu eins übernommen, in eine Fantasy-Welt verfrachtet und mit einem Plot garniert worden, der mir mit fortschreitendem Spielverlauf nicht nur einmal zu dick aufträgt.

    Zugegeben: Gerade Gothic 1 ist anfangs dicht und athmosphärisch inszeniert und es macht viel Spaß, die verschiedenen Kolonie-Bewohner und -Gruppen kennenzulernen und sich für ein Lager zu entscheiden. Danach wird es in meinen Augen aber albern. Auch Gothic 2 gefällt mir bis zu dem Zeitpunkt, zu dem man Einlass ins obere Viertel bekommt, gut, weil es so angenehm unaufgeregt und simpel daherkommt (gerade das abgeschiedene Kloster ist ein Traum). Leider wird diese tolle Athmosphäre zu Beginn in beiden Teilen nach einiger Zeit durch den Haupt-Plot kaputtgemacht.

    ---

    Ich glaube, so etwas wie "dem Kapitalismus unterlegen" - wenn man es denn so formulieren möchte - hat es schon immer gegeben. Ich bezweifle, dass die Piranhas mit Gothic 1 und 2 kein Geld verdienen wollten. Völlig unabhängig von finanziellen Interessen entwickeln vielleicht Leute wie Kan Gao - und das auch nur so lange, bis sie die Möglichkeit sehen, ihre Spiele doch irgendwie für Geld an den Mann oder die Frau zu bringen.

    Dass ein Studio mit seinen Spielen Geld verdienen will, finde ich aber nicht schlecht. Die Spiele können trotzdem liebevoll gestaltet, innovativ und in sich schlüssig sein. Das beweisen für mich zum Beispiel Final Fantasy, Persona, Shenmue oder Metal Gear Solid - alles Reihen, die von Entwickler-Granden geschaffen wurden.
    "It is my perception, that a true friend never relies on another's dream. A person with the potential to be my true friend, must be able to find his reason for life without my help. And, he would have to put his heart and soul into protecting his dream. He would never hesitate to fight for his dream, even against me. For me, a true friend is one who stands equal on those terms." - Griffith



  9. #9
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    Sly hat mich da falsch interpretiert. Um das Jahr 2000 herum gab es in der Unterhaltungsspielindustrie einfach eine riesige "Blase". Viele Publisher und Entwickler haben gutes Geld verdient und es gab noch keinen zu großen Zeitdruck, um die 1 bis 10te Vorsetzung innerhalb von 5 Jahren herauszubringen, um ja noch die letzten Idioten um ihr Geld zu bringen. Dann sind sie an die Börse und ein paar Jahre später war es auch schon wieder vorbei, da man oft an die Erfolge nicht anknüpfen konnte, die Termine nicht halten konnte und die Aktinäre traurig wurden. Dann gingen viele insolvent, siehe JoWooD. Mittlerweile geht es doch sogar soweit, dass große Unternehmen wie Ubisoft und Blizzard ihre ganzen kleinen Studios wieder abstoßen und sich nur noch auf etablierte Goldesel stürzen, bzw. einfach nur noch ein Haufen Remakes produzieren lassen, bei denen der Erfolg mehr oder weniger absehbar ist.

    Der Spielemarkt hat für kleine Schmieden einfach keine Zeit und kein Geld mehr, in meinen Augen. Das Ganze ist erst zu schnell gewachsen und musste dann früher oder später kollabieren.

    Ingame-Moderator

  10. #10
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    Quote Originally Posted by krados View Post
    Das sind natürlich Spiele von einem kleinen Entwickler. Dass der Entwickler sich da aber in irgendeiner Weise besonders viel Mühe gegeben hätte oder unabhängig von finanziellen Interessen gehandelt hätte, wäre mir nicht aufgefallen. Das Grundgerüst Kolonie ist von einem Film-Klassiker eins zu eins übernommen, in eine Fantasy-Welt verfrachtet und mit einem Plot garniert worden, der mir mit fortschreitendem Spielverlauf nicht nur einmal zu dick aufträgt.
    Du sagst es, es sind kleine Entwickler... die mehr Arbeit und meist weniger Geld zur Verfügung haben als große Entwicklerstudios mit bereits erfolgreichen Spielen. Die Erstlingswerke sind meist Projekte, die gerade soviel Mühe bekommen wie nur möglich, schließlich ist das auch die Eintrittskarte in die Branche. Umso besser die ersten Werke umso mehr Unterstützung und Mittel kriegt man für weitere Projekte. Fakt ist, wir wissen alle nicht, wieviel darein gesteckt wird, doch ich denke mir eher, dass die Leute sich dort eher anstrengen und ihr Werk erfolgreich und anerkannt und auch mit guten Kritiken sehen wollen anstatt auf der "Ach wird schon"-Schiene zu fahren.

    Es gibt für mich einen Unterschied zwischen Firmen die alles bis aufs kleinste ausquetschen wollen und dann versuchen mit allem Geld zu machen und welchen, die ihre Serie(n) auch mal mit etwas neuem versehen. So hatte ich jedenfalls den Eindruck bei G3. Anderes Magie-System, Abschaffung des Gildensystems, mehr Entscheidung auf die Welt an sich durch die Befreiungen, bzw. das Zerschlagen ganzer Lager und die Interaktion mit den alten Gegnern und mehreren Enden. Sie könnten es auch nach alter Gothic-Manier machen... Guter Held, wählt eine Gilde im ersten Kapitel und kämpft dann für das Gute gegen Böse Orks. So wie es gerne andere Entwickler machen, die stumpf an unsinnigen Sachen festhalten (CoD *Hust*)
    Ich sah G3 eher so als Experiment was das Gameplay in einigen Stellen angeht an... vllt. nicht unbedingt innovativ global gesehen, aber für das Studio und die Reihe. Irgendwann wiederholt sich eh fast alles.


    Quote Originally Posted by krados View Post
    Ich glaube, so etwas wie "dem Kapitalismus unterlegen" - wenn man es denn so formulieren möchte - hat es schon immer gegeben. Ich bezweifle, dass die Piranhas mit Gothic 1 und 2 kein Geld verdienen wollten. Völlig unabhängig von finanziellen Interessen entwickeln vielleicht Leute wie Kan Gao - und das auch nur so lange, bis sie die Möglichkeit sehen, ihre Spiele doch irgendwie für Geld an den Mann oder die Frau zu bringen.

    Dass ein Studio mit seinen Spielen Geld verdienen will, finde ich aber nicht schlecht. Die Spiele können trotzdem liebevoll gestaltet, innovativ und in sich schlüssig sein. Das beweisen für mich zum Beispiel Final Fantasy, Persona, Shenmue oder Metal Gear Solid - alles Reihen, die von Entwickler-Granden geschaffen wurden.
    Das ein Studio damit Geld verdienen will ist mir schon klar, schließlich haben sie es sich zum Beruf gemacht im Gegensatz zu manch anderen einzelnen Entwicklern oder vllt sehr kleinen Studios.

    Die Spiele die du nanntest kenne ich alle nicht. Aus dem Grund, weil ich Metal Gear Solid und FF alleine schon immer grausam und übertrieben fand. Vorallem FF ist für mich etwas, womit ich mich rein gar nicht identifizieren kann und ich persönlich eher peinlich finde.

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